
SECONDARY INVESTITIONEN verkürzen die Laufzeit von Private Equity Investments und bieten attraktive Preisabschläge. Ein Portfolio aus über 1.000 Unternehmen garantiert höchstmögliche Sicherheit durch maximale Risikostreuung.
Der Secondarymarkt
2011 war das umsatzstärkste Jahr für Secondary Transaktionen in der Geschichte. Am Markt herrscht ein anhaltend starker Dealflow, der sich auch in den kommen Jahren fortsetzen wird. Der Grund: Verschärfte Eigenkapitalregeln führen bei Banken und Versicherungen zu Veräußerungsdruck. Sie müssen sich von ihrer Private Equity Anteilen trennen. Dies führt weltweit zu einem großen und diversifizierten Angebot an Secondary Beteiligungen. Im Jahr 2011 wurden Transaktionen im Wert von 25 Mrd. USD getätigt. Dies ist der höchste Wert in der Geschichte.

Es kommt immer wieder vor, dass der Investor eines Private Equity-Fonds seine Beteiligung nicht bis zum Ende der Laufzeit durchhalten kann oder will, weil er z. B.
- dringend an anderer Stelle Geld benötigt, das er sich durch den Verkauf des Fondsanteils beschaffen möchte;
- seine strategische Ausrichtung verändert, ggf. seine Private Equity-Anlagen grundsätzlich abstößt oder aufgrund einer Fusion mit einem anderen Unternehmen sein Depot bereinigen muss;
- aus der Pflicht herauskommen will, weitere Kapitalabrufe des Fondsmanagers bedienen zu müssen;
- zwischenzeitlich ausgewiesene Gewinne sicherstellen will, um z. B. gegenüber seinen eigenen Geldgebern eine gute Entwicklung ausweisen zu können;
- aufgrund regulatorischer Vorschriften eine höhere Eigenkapitalposition vorhalten muss, wie es derzeit bei Banken der Fall ist.
Vorteile für den Käufer:
- Er kauft in aller Regel mit einem Abschlag auf den ermittelten „inneren Wert“ (Net Asset Value) des Anteils. Vor allem in den frühen Jahren der Fondslaufzeit bezahlt er damit weniger als den ursprünglichen Kapitaleinsatz, den der Vorbesitzer des Anteils erbracht hat.
- Er erhält Ausschüttungen zum selben Zeitpunkt wie alle anderen Teilhaber desselben Fonds, ist aber erst eingestiegen, als bereits einige Jahre der Laufzeit vorüber waren. Sein Kapital ist somit viel kürzere Zeit gebunden als das der ursprünglichen Investoren.
- Er kennt zumindest teilweise die Beteiligungen, in die der Fonds bis zum Zeitpunkt seines Kaufes bereits investiert hat und kann die Qualität der Investitionen sowie die künftigen Renditeaussichten des Fonds besser beurteilen als die ursprünglichen Investoren.
Informative Links zu Secondary Investitionen:
